WAS BRAUCHT MAN, UM EIN
downflow SYSTEM ZU ERRICHTEN

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Die Auslegung des downflow Systems erfolgt nach einfachen Formeln (Skizzen siehe unten):

− pro Badegast sollten 10 m³ Badewasser zur Verfügung stehen
− pro 10 m³ Badewasser werden 2 m³ Filtermaterial (DoloSafe-XS bzw. WM ZeoSafe) benötigt, sprich z.B. für 50 m³ braucht man demnach 10 m³ Filtermaterial
− die Länge und Breite der downflow Zonen-Einheit kann frei gewählt werden, sollte aber auf ein Vielfaches einer Zonen-Einheit (1 x 2 m) zurückgeführt werden können
− die Mindesttiefe der downflow Zonen-Einheit beträgt 0,7 m, die Maximaltiefe 2,0 m
− je tiefer (max. 2 m) und damit kleiner die Filterzone, desto energieeffizienter und kostengünstiger
− Auslegung der Durchflussgeschwindigkeit: pro m² Filterfläche = min. 2 m³/h Pumpenleistung
− wir beraten Sie gerne unter der Tel.Nr. +43-(0)6235-20284

Besonders hervorzuheben ist das Stecksystem der Spülleitungen mit den Stellfüßen und die einfache Montage dieser vorgefertigten Teile. In den Gittern selbst ist bereits werksseitig pro 2 m² (1 x 2 m) eine Wartungsöffnung in Form eines Rohres mit Deckel zur Reinigung vorgesehen. Obwohl diese Verbundplatten geschnitten werden können, empfiehlt sich für den einfacheren Aufbau, die Filterzone derart zu gestalten, dass sie auf ein Vielfaches dieser Maße zurückgeführt werden kann. Einen Überblick über die typische Anordnung der wichtigsten Systemmodule und des Wasserkreislaufes geben Ihnen die Skizzen unten.

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Der Wasser-Kreislauf dient gleichzeitig der Oberflächenabsaugung (durch Skimmer) und der Versorgung des biologischen Filters mit sauerstoffreichem, aber organisch belastetem Badewasser. Die Ansaugung des Wassers erfolgt idealer Weise aus einem direkt an der Filterzone angebauten Pumpenschacht mittels einer ST Tauchpumpe. Druckseitig wird das Wasser über eine ST Einlaufgarnitur 75 aus dem Pumpenschacht in eine ST Einlaufgarnitur 63 in den Pool gepumpt und läuft über die ST Skimmerklappe in den Filterbereich. Aufgrund des gleichmäßigen Wasserüberstandes im Filter, wird nun das Wasser perfekt über den Filter verteilt, so dass anschließend eine gleichmäßige Durchströmung des Filtermaterials vertikal von oben nach unten erfolgt, wodurch eine gezielte Anzucht von Biofilm auf dem Filtermaterial und der damit verbundene Abbau von Nährstoffen, erreicht wird. Nach der Filterpassage gelangt das Wasser zu den downflow Zonen-Einheiten, welche durch ihre Abstandshalter viel Platz zum Reinigen (über die Wartungsrohre) von Sedimenten bieten. Die Verbindung zwischen der Filterzone und dem Pumpenschacht lässt sich am Einfachsten mit zwei ST Einlaufgarnituren 75 DF realisieren.

Das von der Biologie ausgeatmete Kohlendioxid wird vom Filtermaterial „DoloSafe XS“ gebunden und damit entsorgt. Ist zusätzlich noch das Filtermaterial WM ZeoSafe vorhanden, so werden auch noch Nährstoffe wie Stickstoff und Kalium in konzentrierter Form in der Filtermaterial-Schüttung angeboten.

downflow Filter weisen immer einen Wasserüberstand auf und können nicht zur Trockene mit Kies aufgeschüttet werden, da dadurch die hydrodynamischen Voraussetzungen für eine gleichmäßige Verteilung nicht mehr gegeben wären.

Eine ausreichende Bepflanzung der Filterzone ist wichtig, da durch diese der pH-Wert auf 8,4 stabilisiert (natürliche Kalkpufferung) wird. Weiters werden durch die Wurzelsäuren der Pflanzen Kalziumionen aus dem Kies (Kalziumkarbonat) in Lösung gebracht. Diese stabilisieren den Biofilmaufbau und tragen zur zusätzlichen Phosphatbindung in Form von Apatit (Kalziumphosphat) bei. Sollten Sie sich einen überbauten Filter (z.B. durch Holzdeck) wünschen, auf welchen sich keine Pflanzen befinden, so müssen Sie diese Kalziumsalze der Wurzelsäuren künstlich in Form von WM Wurzelwasser entsprechend zugeben.

downflow Zonen-Einheit - Schnitt

downflow Zonen-Einheit - Draufsicht